home / works / Vanity and High Fidelity, 2010-2011

Vanity and High Fidelity, 2010-2011

Vanity and High Fidelity, 2010-2011

Messing, Stahl, Holz, Motor, Soundanlage
Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck. Foto: Matthias Clemenc

Soundtrack: ”Vanity“, 7,34 Min: Ivo Forer, mit Ivo Forer, Hartmann Campidell, Irene Hopfgartner.
Die Komposition beinhaltet Überarbeitungen und Fragmente aus der Komposition von Hartmann Campidell und der ”Burgenländischen Suite“ Opus 41 von Rudolf Graf.
”High Fidelity“, 4,56 Min: Brasentina feat.Eke / Thomas Castañeda, mit Maria Craffonara, Nikola Zaric, Ekehardt Reinalter.
In Anlehnung an Tarantella, Opus 40 von Rudolf Graf

In der Installation ”Fantasia e Bagatelle“ von 2009 ist die von der Künstlerin angelegte ”Dekonstruktion“[... ] verantwortlich dafür, dass neben der vordergründigen Destruktion und Zerstörung des Konzertflügels dieser zugleich durch die Einbeziehung des Mediums Video zu einem erweiterten Projektionsraum für Kunst wird und damit mehrere Interpretationen zulässt.

In ähnlichem Sinne liegt dem eigens für den Kuppelraum des Ferdinandeums konzipierten kinetischen Objekt ”Vanity and High Fidelity“ nicht nur die musikalische Annäherung von High and Low sowie Vergangenheit und Gegenwart zugrunde. In der glattpolierten und spiegelnden metallischen Oberfläche des Trichters findet die Vanitas-Perspektive, d. h. die wunderliche Verzerrung und illusionistische Verwandlung des Raumes, die nicht zuletzt dem zwischen Illusion und Ent-Täuschung pendelnden Blick des Barocken zu eigen ist, ihre zeitgenössische Entsprechung.